es war einmal...

Ortsteil Wolsier
Um 1437 gehörte der Ort der Familie von Wuthenow. Kurz darauf kam das Dorf an den Bischof von Havelberg. Nach der Reformation wurde Wolsier Eigentum des Kurfürsten. Wahrscheinlich im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf verwüstet und völlig entvölkert.

Der alte Ort lag südlich des heutigen, war aber lange Zeit wüst. Erst Ende des 17. Jahrhunderts bis 1722 wurde Wolsier als Angerdorf an der heutigen Stelle neu aufgebaut. Zwischen 1768 und 1792 war die Familie von der Hagen Besitzer des Dorfes. Später wurde das Gut majorisiert.

1874 brannte fast das ganze Dorf und 1882 das Gut nieder. Die Bevölkerungszahl erreichte bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts kaum die 200.

Die Barockkirche wurde 1752 auf den Mauern eines Vorgängerbaues errichtet. Der Ziegelfachwerkbau weist einen verbretterten Turmaufsatz auf. Das Westportal wurde im 19. Jahrhundert angefügt. Den hölzernen Kanzelaltar schuf Meister Plau aus Friesack im Jahre 1772. Aus dem Jahre 1707 stammt die hölzerne Taufe.

...inmitten von Wiesen, Feldern und Wäldern, zwischen Havel und dem Gülper See gelegen, das Dorf Wolsier.

Hier, im wunderschönen Havelland, hat unsere kleine Imkerei ihren Sitz und gewinnt nach ökologischen Gesichtspunkten allerlei Produkte aus Honig.

Die Gebäude wurden von 1922-1927 erbaut. Sie dienten einst als zwei separate Bauerngehöfte und wurden für Viehzucht und Landwirtschaft genutzt.

Meine kleine Familie und ich übernahmen im Jahre 2000 das sanierungsbedürftige Gelände, vereinigten die beiden Wirtschaften und erneuerten seitdem die Wirtschafts- und Wohngebäude.

Die Imkerei bekam ihren Sitz in einer alten umgebauten Scheune.
Hier werden in Handarbeit die Produkte wie Kerzen, Kosmetika gefertigt, der Honig geschleudert und verfüllt, sowie der beliebte Honigwein gegoren und abgefüllt.